| Wissenschaftlicher Name | Lavandula angustifolia |
|---|---|
| Pflanzenfamilie | Lamiaceae |
| Synonyme | Lavendel, Echter Lavendel, Schmalblättriger Lavendel, Spikel, Elfenkraut, Nardus |
| Verwandte Pflanzen | Lavandula latifolia, Lavandula stoechas |
Botanische Beschreibung
Echter Lavendel ist ein mehrjähriger, 0,5–1 m hoher immergrüner Halbstrauch. Die Blätter sind länglich lanzettlich und sehr schmal. Die Oberseite ist graugrün, die Unterseite weißlich behaart und mit Öldrüsen besetzt. Die violetten Blüten wachsen in dichten, lanzettförmigen Rispen.
Vorkommen
Lavendel ist an den Küstenregionen des Mittelmeergebiets heimisch, wo er an trockenen, warmen Hängen wächst. Er wird seit langer Zeit in mitteleuropäischen Gärten kultiviert.
Historische und kulturelle Verwendung
In der griechisch-römischen Antike war Lavendel als Pflanze mit kultureller und möglicherweise archäologischer Bedeutung bekannt. Obwohl es in der Antike als symbolische Pflanze der Mittelmeerküste genutzt wird, ist dies nicht als Tatsache belegt.
Folkloristische Zuordnungen
In der Volksmedizin wird Lavendel oft mit beruhigenden und angstlösenden Eigenschaften in Verbindung gebracht. Traditionell wird er als Heilpflanze zur Beruhigung von Ängsten eingesetzt.
Sichere symbolische Anwendung
Lavendel wird in der Volksmedizin und in der Komplementärmedizin oft in der Form von Aromatherapie oder als Duft in Räumen verwendet, um eine beruhigende Atmosphäre zu schaffen.
Giftigkeit und Sicherheitswarnungen
Lavendel gilt als nicht giftig, kann aber bei übermäßiger Aufnahme oder bei Allergikern unerwünschte Reaktionen auslösen. Schwangerschaft und Stillzeit sollten vorsichtig behandelt werden. Haustiere können bei Verzehr betroffen sein.
Verwechslungsgefahren
Lavendel kann mit anderen Lavendelarten wie dem Speik-Lavendel (Lavandula latifolia) verwechselt werden, die andere chemische Profile und Anwendungen haben.
Schutzstatus und nachhaltige Beschaffung
Lavendel ist nicht unter Schutz, kann aber in der Natur und in Kulturkreisen bedroht sein. Nachhaltige Beschaffung ist durch Kultivierung in Gärten und Plantagen möglich.
Quellen
- https://doi.org/10.1553/cjb_2019s59
- https://doi.org/10.1055/s-0030-1250138
- https://doi.org/10.1055/a-2515-4927
- https://doi.org/10.1055/a-2266-9005
- https://doi.org/10.1055/a-1121-6950
- https://doi.org/10.1007/978-3-540-71095-0_5928
- https://doi.org/10.1093/benz/9780199773787.article.b00057239
- https://doi.org/10.1093/benz/9780199773787.article.b00057243
- https://doi.org/10.1093/benz/9780199773787.article.b00057244
- https://openlibrary.org/works/OL42400855W
Sicherheitshinweis Pflanzen. Verwechslungen mit giftigen Arten sind möglich und können lebensgefährlich sein. Sammle nichts, was du nicht sicher bestimmen kannst. Wir geben keine Einnahme-, Dosierungs- oder Zubereitungsempfehlungen. In Schwangerschaft und Stillzeit, bei Kindern, bei bestehenden Erkrankungen, bei Einnahme von Medikamenten sowie in Haushalten mit Haustieren gelten besondere Vorsichtsanforderungen. Auch Räucherrauch belastet die Atemwege.
Hinweis. Die hier beschriebenen spirituellen Deutungen sind Überlieferung und persönliche Praxis, keine medizinischen Aussagen. Spirituelle Praxis ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Bei körperlichen oder seelischen Beschwerden wende dich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder eine Psychotherapeutin.