| Wissenschaftlicher Name | Hypericum montanum |
|---|---|
| Pflanzenfamilie | Hypericaceae |
| Synonyme | Berg-Hartheu, Millepertuis des montagnes, Erba di San Giovanni montana |
| Verwandte Pflanzen | gemeines Johanniskraut (Hypericum perforatum), Wald-Johanniskraut (Hypericum androsaemum) |
Botanische Beschreibung
Das Berg-Johanniskraut ist eine krautige Pflanze mit lanzettlichen, glatten Blättern und gelben Blüten, die in der Regel in locker gesteckten Rispen stehen. Die Blüten besitzen eine charakteristische, sternförmige Struktur.
Vorkommen
Das Berg-Johanniskraut wächst in den Alpen und in den Kalkalpen, oft auf felsigen Hängen und in bewaldeten Lagen. Es ist in Mitteleuropa und südlichen Alpen verbreitet.
Historische und kulturelle Verwendung
Traditionell wird das Berg-Johanniskraut in einigen Regionen als Pflanze der Heilung und Schutz symbolisch betrachtet. Es wird in der Volksmedizin nicht zur Behandlung von psychischen Erkrankungen eingesetzt, wie dies in einigen Überlieferungen fälschlicherweise behauptet wird.
Folkloristische Zuordnungen
In der Volksüberlieferung wird das Berg-Johanniskraut manchmal mit Schutz und Heilung in Verbindung gebracht, jedoch ohne konkrete rituelle oder spirituelle Praxis.
Sichere symbolische Anwendung
Das Berg-Johanniskraut wird in einigen Regionen symbolisch als Schutzpflanze genutzt, beispielsweise in der Gestaltung von Kräuterbündeln oder zur Dekoration in der Natur.
Giftigkeit und Sicherheitswarnungen
Es gibt keine Hinweise auf Giftigkeit oder Allergeneigenschaften. Dennoch sollte bei Unsicherheit nicht ohne Rücksprache mit Fachleuten eingenommen werden.
Verwechslungsgefahren
Das Berg-Johanniskraut kann mit anderen Johanniskräutern wie dem gemeinen Johanniskraut (Hypericum perforatum) verwechselt werden, insbesondere aufgrund ähnlicher Blütenformen.
Schutzstatus und nachhaltige Beschaffung
Das Berg-Johanniskraut ist nicht unter Schutz, jedoch sollte bei der Ernte Rücksicht auf die Lebensräume der Pflanze genommen werden.
Quellen
Sicherheitshinweis Pflanzen. Verwechslungen mit giftigen Arten sind möglich und können lebensgefährlich sein. Sammle nichts, was du nicht sicher bestimmen kannst. Wir geben keine Einnahme-, Dosierungs- oder Zubereitungsempfehlungen. In Schwangerschaft und Stillzeit, bei Kindern, bei bestehenden Erkrankungen, bei Einnahme von Medikamenten sowie in Haushalten mit Haustieren gelten besondere Vorsichtsanforderungen. Auch Räucherrauch belastet die Atemwege.
Hinweis. Die hier beschriebenen spirituellen Deutungen sind Überlieferung und persönliche Praxis, keine medizinischen Aussagen. Spirituelle Praxis ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Bei körperlichen oder seelischen Beschwerden wende dich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder eine Psychotherapeutin.