| Wissenschaftlicher Name | Alchemilla vulgaris |
|---|---|
| Pflanzenfamilie | Rosaceae |
| Synonyme | Frauenmantel, Gemeiner Frauenmantel, Marienmantel, Löwenfuß, Hundsrübe, Nine Hooks, Alchemille commune, Ventaglina comune, Spitzlappiger Frauenmantel |
| Verwandte Pflanzen | Alchemilla glabra, Alchemilla mollis, Alchemilla alpina |
Botanische Beschreibung
Der Gemeine Frauenmantel ist eine krautige Pflanze mit lanzettlichen, gezähnten Blättern und kleinen, gelben Blüten, die in lockerer Rispe stehen. Die Blätter sind oft von einer feuchten Guttation bedeckt, was zu den Volksnamen führt.
Vorkommen
Der Frauenmantel wächst in feuchten, schattigen Wäldern, an Waldrändern und auf Moorböden. Er ist in Europa weit verbreitet, insbesondere in den Alpenregionen.
Historische und kulturelle Verwendung
Der Frauenmantel wurde seit alters her als Heilpflanze geschätzt. In der Volksmedizin wird er traditionell bei Frauenleiden, Blutungen und zur Stärkung des Körpers eingesetzt. Seine Verwendung ist in verschiedenen Kulturen überliefert.
Folkloristische Zuordnungen
In der Volksüberlieferung wird der Frauenmantel mit Schutzfunktionen in Verbindung gebracht. Die Guttationstropfen am Morgen gelten als Zeichen seiner Schutzwirkung und werden traditionell als Symbol interpretiert.
Sichere symbolische Anwendung
Der Frauenmantel wird in der Naturspiritualität oft als Schutzsymbol verwendet. Seine feuchten Blätter am Morgen gelten als Zeichen der Schutzfunktion, weshalb er in spirituellen Praktiken als Schutzpflanze angesehen wird.
Giftigkeit und Sicherheitswarnungen
Der Frauenmantel gilt als nicht giftig. Er kann jedoch in der Schwangerschaft vorsichtig behandelt werden. Allergische Reaktionen sind möglich, wie bei anderen Pflanzen der Rosengewächse.
Verwechslungsgefahren
Der Frauenmantel kann mit anderen Alchemilla-Arten wie Alchemilla glabra oder Alchemilla mollis verwechselt werden. Die Blattform und die Guttation sind hilfreiche Merkmale zur Unterscheidung.
Schutzstatus und nachhaltige Beschaffung
Der Frauenmantel ist nicht geschützt, aber aufgrund seiner Verbreitung und seiner Anpassungsfähigkeit nicht bedroht. Nachhaltige Ernte erfolgt in der Regel in der Natur, ohne die Pflanzenpopulation zu gefährden.
Quellen
- https://www.gbif.org/species/100468271
- https://www.gbif.org/species/224779472
- https://www.gbif.org/species/100468434
- https://doi.org/10.1055/a-1929-8113
- https://doi.org/10.1055/s-0034-1381974
- https://doi.org/10.1007/978-3-540-71095-0_4210
- https://doi.org/10.1007/978-3-540-71095-0_4087
- https://doi.org/10.24894/sprengglossarium_f05831
- https://doi.org/10.1055/a-1929-8148
Sicherheitshinweis Pflanzen. Verwechslungen mit giftigen Arten sind möglich und können lebensgefährlich sein. Sammle nichts, was du nicht sicher bestimmen kannst. Wir geben keine Einnahme-, Dosierungs- oder Zubereitungsempfehlungen. In Schwangerschaft und Stillzeit, bei Kindern, bei bestehenden Erkrankungen, bei Einnahme von Medikamenten sowie in Haushalten mit Haustieren gelten besondere Vorsichtsanforderungen. Auch Räucherrauch belastet die Atemwege.
Hinweis. Die hier beschriebenen spirituellen Deutungen sind Überlieferung und persönliche Praxis, keine medizinischen Aussagen. Spirituelle Praxis ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Bei körperlichen oder seelischen Beschwerden wende dich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder eine Psychotherapeutin.