| Mineralogische Bezeichnung | Almandin |
|---|---|
| Synonyme | Eisentongranat, Eisen-Tonerdegranat |
| Chemische Zusammensetzung | Fe²⁺₃Al₂(SiO₄)₃ |
| Farbe | Roter oder bräunlicher Farbton |
| Mohshärte | 7.5 |
| Verwandte Minerale | Spessartin, Pyrop, Grossular |
Entstehung und Fundorte
Entsteht in metamorphen Gesteinen, häufig in Gneisen und Schiefern; Fundorte sind unter anderem in der Schweiz, in Indien und in Brasilien.
Erkennungsmerkmale
Kubische Kristallform, scharfe Kanten, glänzende Oberfläche; oft mit Einschlüssen oder Streifen.
Fälschungen und Behandlungen
Künstliche Behandlungen wie Strahlung oder Wärme können die Farbe intensivieren; natürliche Almandine können mit anderen Granaten wie Spessartin oder Pyrop verwechselt werden.
Sachgerechte Pflege
Sollte vorsichtig behandelt werden, da er empfindlich gegenüber Schlägen und Hitze ist. Reinigung mit weichem Tuch und mildem Reinigungsmittel.
Risiken (Wasser, Salz, Sonne, Bestandteile)
Keine giftigen Bestandteile, aber empfindlich gegenüber Wasser, Salz und Sonne; kann bei starker Hitze oder mechanischer Belastung beschädigt werden.
Kulturelle und spirituelle Deutungen
Traditionell wird Almandin als Schmuckstein getragen (Wiktionary). Kulturelle und spirituelle Deutungen sind nicht explizit belegt.
Quellen
Sicherheitshinweis Mineralien. Manche Minerale enthalten gesundheitlich bedenkliche Bestandteile, sind wasserlöslich oder zersetzen sich bei Feuchtigkeit. Kristallwasser und Steinelixiere zum Trinken empfehlen wir ausdrücklich nicht. Beim Schleifen oder Bohren entsteht Staub, der nicht eingeatmet werden darf.
Hinweis. Die hier beschriebenen spirituellen Deutungen sind Überlieferung und persönliche Praxis, keine medizinischen Aussagen. Spirituelle Praxis ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Bei körperlichen oder seelischen Beschwerden wende dich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder eine Psychotherapeutin.