| Mineralogische Bezeichnung | Oligoklas |
|---|---|
| Synonyme | Sonnenstein, Aventurin-Feldspat |
| Chemische Zusammensetzung | NaAlSi3O8 |
| Farbe | Gelb, grün, rot, braun |
| Mohshärte | 6 – 6,5 |
| Verwandte Minerale | Aventurin, Oligoklas, Feldspat |
Entstehung und Fundorte
Entsteht in magmatischen Gesteinen, oft in Granit und Gneis. Fundorte sind vor allem in Deutschland, Norwegen und der Schweiz.
Erkennungsmerkmale
Charakteristisch sind die glitzernden, reflektierenden Inklusionen aus Mica oder Hornblende, die den Stein unter dem Licht zum „Strahlen“ bringen.
Fälschungen und Behandlungen
Künstliche Behandlungen sind selten, da der Stein in der Natur vorkommt. Fälschungen sind nicht bekannt.
Sachgerechte Pflege
Der Sonnenstein sollte vor starker Hitze und mechanischer Beanspruchung geschützt werden. Reinigung mit weichem Tuch und Wasser ist ausreichend.
Risiken (Wasser, Salz, Sonne, Bestandteile)
Der Stein ist nicht giftig, aber empfindlich gegenüber Salzwasser und intensiver Sonneneinstrahlung, die die Farbe verändern können.
Kulturelle und spirituelle Deutungen
In der Überlieferung wird der Sonnenstein mit Navigation und Orientierung verbunden, insbesondere im Zusammenhang mit den Wikingern. In Niedersachsen bezeichnet der Begriff auch vorgeschichtliche Denkmale.
Quellen
Sicherheitshinweis Mineralien. Manche Minerale enthalten gesundheitlich bedenkliche Bestandteile, sind wasserlöslich oder zersetzen sich bei Feuchtigkeit. Kristallwasser und Steinelixiere zum Trinken empfehlen wir ausdrücklich nicht. Beim Schleifen oder Bohren entsteht Staub, der nicht eingeatmet werden darf.
Hinweis. Die hier beschriebenen spirituellen Deutungen sind Überlieferung und persönliche Praxis, keine medizinischen Aussagen. Spirituelle Praxis ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Bei körperlichen oder seelischen Beschwerden wende dich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder eine Psychotherapeutin.