| Mineralogische Bezeichnung | Mondstein |
|---|---|
| Synonyme | Mondstein, Orthoklas, Adular |
| Chemische Zusammensetzung | KAlSi₃O₈ |
| Farbe | Weiß, Grau, mit schimmernden, silbernen Schlieren |
| Mohshärte | 6 – 6,5 (Mohshärte) |
| Verwandte Minerale | Adular, Albit, Orthoklas |
Entstehung und Fundorte
Entsteht in Gneisen und Graniten durch Verwitterung und Metamorphose. Fundorte sind vor allem in der Schweiz, Deutschland und Norwegen.
Erkennungsmerkmale
Charakteristisch sind die silbernen, schimmernden Schlieren, die durch Einlagerungen von Quarz entstehen. Die Struktur erinnert an den Mond, wodurch der Name entstand.
Fälschungen und Behandlungen
Mondstein kann durch künstliche Behandlungen oder andere Feldspate wie Adular oder Albit verwechselt werden.
Sachgerechte Pflege
Sollte vorsichtig behandelt werden, da er empfindlich auf Hitze und chemische Einflüsse reagiert. Bei Pflege mit feuchtem Tuch vorsichtig abwischen.
Risiken (Wasser, Salz, Sonne, Bestandteile)
Mondstein ist nicht giftig, aber empfindlich gegenüber Wasser, Salz und Sonnenlicht. Bei längerer Einwirkung kann er sich verfärben oder bröckeln.
Kulturelle und spirituelle Deutungen
In der Überlieferung wird Mondstein traditionell als magisches Objekt oder in der Mythologie beschrieben. Er gilt in einigen kulturellen Traditionen als Schutzstein oder Symbol für Weisheit und Klarheit.
Quellen
- https://openalex.org/W659005795
- https://doi.org/10.24894/sprengglossarium_m08563
- https://openalex.org/W7112663488
- https://doi.org/10.1007/978-3-642-33335-4_131946
- https://doi.org/10.5771/9783828878877-43
- https://doi.org/10.1515/9783110840100.272
- https://doi.org/10.1007/978-3-540-72816-0_205
- https://doi.org/10.1007/978-3-642-33335-4_150671
- https://www.wikidata.org/wiki/Q430034
- https://www.wikidata.org/wiki/Q27915877
Sicherheitshinweis Mineralien. Manche Minerale enthalten gesundheitlich bedenkliche Bestandteile, sind wasserlöslich oder zersetzen sich bei Feuchtigkeit. Kristallwasser und Steinelixiere zum Trinken empfehlen wir ausdrücklich nicht. Beim Schleifen oder Bohren entsteht Staub, der nicht eingeatmet werden darf.
Hinweis. Die hier beschriebenen spirituellen Deutungen sind Überlieferung und persönliche Praxis, keine medizinischen Aussagen. Spirituelle Praxis ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Bei körperlichen oder seelischen Beschwerden wende dich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder eine Psychotherapeutin.