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GrimoireRituale, Symbolik und spirituelle Praxis
Kristalleintrag

Peridot

Peridot, ein grünes Olivin-Mineral, entsteht in Basalt und Meteoriten und gilt in der Überlieferung als Träne der Göttin Pele.

Unbearbeitete Kristalle im Tageslicht — Beitragsbild zu „Peridot“
Sachangaben
Mineralogische BezeichnungOlivin (Forsterit-Fayalit-Mischkristall)
SynonymeOlivin, Peridot, Chrysolith
Chemische ZusammensetzungMg₂SiO₄
FarbeHellgrüne bis goldgrüne Farbe
Mohshärte6,5–7 (Mohshärte)
Verwandte MineraleQuarz, Olivin, Chrysoberyl

Entstehung und Fundorte

Peridot entsteht in magmatischen Gesteinen wie Basalt und in Meteoriten (Pallasiten). Wichtige Fundorte sind Arizona (San Carlos Apache Reservation), Myanmar, Pakistan und China.

Erkennungsmerkmale

Peridot ist durch seine hellgrüne Farbe, seine orthorhombische Kristallstruktur und seine geringere Härte als Quarz erkennbar. In der Natur oft in Nodulen im Basalt vorkommend.

Fälschungen und Behandlungen

Peridot kann durch Farbveränderungen durch Hintergrundfarben beeinflusst werden. Bei der Farbeinschätzung sind neutrale Hintergründe wie Munsell N9 besonders wichtig.

Sachgerechte Pflege

Peridot sollte vor starken Temperaturwechseln, Schlag und Reibung geschützt werden. Aufgrund seiner geringen Härte ist er nicht für den täglichen Tragegebrauch geeignet.

Risiken (Wasser, Salz, Sonne, Bestandteile)

Peridot ist nicht giftig, aber aufgrund seiner geringen Härte kann er bei starker Reibung oder bei Kontakt mit Säuren beschädigt werden. Wasser und Salz haben keine schädlichen Auswirkungen.

Kulturelle und spirituelle Deutungen

In der Überlieferung wird Peridot als 'die Tränen der Göttin Pele' bezeichnet, was auf die Kultur der einheimischen Hawaiier zurückgeht. Der Name 'Peridot' stammt möglicherweise vom griechischen Wort 'peridona' ab, was 'Fülle bzw. Reichtum gebend' bedeutet.

Quellen

Sicherheitshinweis Mineralien. Manche Minerale enthalten gesundheitlich bedenkliche Bestandteile, sind wasserlöslich oder zersetzen sich bei Feuchtigkeit. Kristallwasser und Steinelixiere zum Trinken empfehlen wir ausdrücklich nicht. Beim Schleifen oder Bohren entsteht Staub, der nicht eingeatmet werden darf.

Hinweis. Die hier beschriebenen spirituellen Deutungen sind Überlieferung und persönliche Praxis, keine medizinischen Aussagen. Spirituelle Praxis ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Bei körperlichen oder seelischen Beschwerden wende dich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder eine Psychotherapeutin.

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