| Wissenschaftlicher Name | Galbanum |
|---|---|
| Pflanzenfamilie | Apiaceae |
| Synonyme | Galbanharz, Gutti, Harz von Ferula gummosa |
| Verwandte Pflanzen | Ferula assafoetida, Ferula galbanum |
Botanische Beschreibung
Galbanum ist ein Harz, das aus der Pflanze Ferula gummosa Boiss. gewonnen wird. Es gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Das Harz hat eine stark riechende, oft muskige und holzige Duftnote und besteht aus einer Vielzahl von chemischen Verbindungen, darunter Macrolide, Sesquiterpene und Pyrazine.
Vorkommen
Galbanum wird hauptsächlich in der Region um den Persischen Golben und im Nahen Osten gewonnen. Die Pflanze wächst in ariden und halb-ariden Gebieten.
Historische und kulturelle Verwendung
Galbanum wurde seit der Antike in der Parfümerie, in der Kerzenherstellung und in der traditionellen Medizin verwendet. In der Alten Welt galt es als wertvolles Räucherwerk und Heilharz.
Folkloristische Zuordnungen
In der traditionellen Medizin wird Galbanum überliefert als Heilpflanze verwendet, insbesondere in der Parfümerie und in der Kerzenherstellung. Es wird traditionell zugeschrieben, chemische Verbindungen mit Acetylcholinesterase-Inhibitor-Eigenschaften zu enthalten.
Sichere symbolische Anwendung
Galbanum wird in der Kerzenherstellung und als Räucherwerk verwendet, um einen intensiven, charakteristischen Geruch zu erzeugen. Es wird in der Parfümerie eingesetzt, um muskige und holzige Noten zu verleihen.
Giftigkeit und Sicherheitswarnungen
Galbanum kann bei unangemessener Anwendung allergische Reaktionen auslösen. Es ist nicht für den Verzehr geeignet und sollte nicht in Kontakt mit Augen oder Schleimhäuten kommen. Bei Haustieren und Schwangeren ist Vorsicht geboten.
Verwechslungsgefahren
Galbanum kann mit anderen Harzen wie Myrrhe oder Benzoe verwechselt werden, da sie ähnliche Geruchseigenschaften besitzen.
Schutzstatus und nachhaltige Beschaffung
Galbanum ist nicht unter Schutz, aber die nachhaltige Beschaffung ist wichtig, da die Pflanze in der Natur nicht überall in ausreichender Menge vorkommt.
Quellen
- https://doi.org/10.1016/j.foodhyd.2017.05.014
- https://www.gbif.org/species/332610101
- https://www.gbif.org/species/103300204
- https://doi.org/10.1002/pca.2422
- https://doi.org/10.1002/hlca.19780610736
- https://doi.org/10.1002/maco.200905182
- https://doi.org/10.1016/s0040-4039(01)88391-x
- https://doi.org/10.1016/j.phytol.2014.08.023
- https://doi.org/10.1163/2330-4804_eiro_com_1849
- https://doi.org/10.1515/9783486725490-001
Sicherheitshinweis Pflanzen. Verwechslungen mit giftigen Arten sind möglich und können lebensgefährlich sein. Sammle nichts, was du nicht sicher bestimmen kannst. Wir geben keine Einnahme-, Dosierungs- oder Zubereitungsempfehlungen. In Schwangerschaft und Stillzeit, bei Kindern, bei bestehenden Erkrankungen, bei Einnahme von Medikamenten sowie in Haushalten mit Haustieren gelten besondere Vorsichtsanforderungen. Auch Räucherrauch belastet die Atemwege.
Hinweis. Die hier beschriebenen spirituellen Deutungen sind Überlieferung und persönliche Praxis, keine medizinischen Aussagen. Spirituelle Praxis ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Bei körperlichen oder seelischen Beschwerden wende dich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder eine Psychotherapeutin.