| Wissenschaftlicher Name | Fichtenharz |
|---|---|
| Pflanzenfamilie | Nadelhölzer (Koniferen) |
| Synonyme | Tannenharz, Resina communis, Resina Pini, Resina alba, Resina burgundica, Resina flava, Burgunder Harz, Weißes Harz, Wasserharz, Gelbes Harz, Kiefernharz, Pix alba |
| Verwandte Pflanzen | Kiefernharz, Tannenharz, Föhrenharz |
Botanische Beschreibung
Fichtenharz ist ein Sammelname für Harze (Terpentine), die von Nadelhölzern wie Fichten, Kiefern, Tannen und Föhren gewonnen werden. Es kann sowohl als natürliches Ausscheidungsprodukt als auch als Fabrikationsprodukt auftreten.
Vorkommen
Fichtenharz wird in verschiedenen Regionen Europas, insbesondere in der Harzregion, gewonnen. Es stammt aus Nadelhölzern der Gattung Picea (Fichten), darunter auch die Fichtenart Rottanne, deren Harz früher als 'Tannenharz' bezeichnet wurde.
Historische und kulturelle Verwendung
Historisch wurde Fichtenharz in der pharmazeutischen Industrie verwendet, etwa zur Verfälschung von Chinoidin. In der Harzregion wurde es traditionell als Baumpech gewonnen, was jedoch nicht als allgemeine Tatsache belegt ist.
Folkloristische Zuordnungen
Fichtenharz wird in der Volksmedizin und Brauchtum traditionell als Harz bezeichnet, das aus Nadelhölzern stammt. Es wird in bestimmten Regionen auch als 'Tannenharz' bezeichnet, insbesondere bei der Fichtenart Rottanne.
Sichere symbolische Anwendung
Fichtenharz wird in der Räucherung verwendet, wobei es in der Regel nicht eingenommen wird, sondern in Räucheröfen oder Räucherstäbchen verarbeitet wird.
Giftigkeit und Sicherheitswarnungen
Fichtenharz kann bei unsachgemäßer Verwendung allergische Reaktionen auslösen. Es ist nicht für Schwangere oder Haustiere geeignet. Rauchbelastung durch Räucherung kann gesundheitliche Risiken bergen.
Verwechslungsgefahren
Fichtenharz kann mit anderen Harzen wie Kiefernharz oder Tannenharz verwechselt werden, da es ähnliche chemische Eigenschaften und Anwendungsbereiche hat.
Schutzstatus und nachhaltige Beschaffung
Fichtenharz ist nicht unter Schutz, jedoch sollte die Gewinnung nachhaltig erfolgen, um die Bäume nicht zu schädigen.
Quellen
Sicherheitshinweis Pflanzen. Verwechslungen mit giftigen Arten sind möglich und können lebensgefährlich sein. Sammle nichts, was du nicht sicher bestimmen kannst. Wir geben keine Einnahme-, Dosierungs- oder Zubereitungsempfehlungen. In Schwangerschaft und Stillzeit, bei Kindern, bei bestehenden Erkrankungen, bei Einnahme von Medikamenten sowie in Haushalten mit Haustieren gelten besondere Vorsichtsanforderungen. Auch Räucherrauch belastet die Atemwege.
Hinweis. Die hier beschriebenen spirituellen Deutungen sind Überlieferung und persönliche Praxis, keine medizinischen Aussagen. Spirituelle Praxis ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Bei körperlichen oder seelischen Beschwerden wende dich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder eine Psychotherapeutin.