| Wissenschaftlicher Name | Achillea clavennae L. |
|---|---|
| Pflanzenfamilie | Asteraceae |
| Synonyme | Bittere Schafgarbe, weißer Speik, Steinraute, Almwermut, Clavenas Schafgarbe, Millefoglio di Clavena, Achillée de Clavena, silverröllika, röllikor, kärsämöt, Yarrows |
| Verwandte Pflanzen | Achillea millefolium, Achillea ptarmica, Achillea nobilis |
Botanische Beschreibung
Achillea clavennae ist eine krautige Pflanze mit lanzettlichen, meist gefiederten Blättern und gelben, sternförmigen Blüten. Sie wächst meist in lockeren, doppelten oder einfachen Blütenständen.
Vorkommen
Die Bittere Schafgarbe kommt in Europa, insbesondere in den Alpenregionen, auf felsigen, trockenen Standorten vor. Sie wächst oft auf Almen, an Steinen und in sandigen Böden.
Historische und kulturelle Verwendung
Die Schafgarbe wurde in der traditionellen Medizin als Wundheilungsmittel und zur Blutstillung verwendet. Der Name geht auf die griechische Sage um Achilles zurück, der angeblich von der Pflanze heilbar war.
Folkloristische Zuordnungen
Traditionell wird die Bittere Schafgarbe als Schafgarbe bezeichnet, was auf die griechische Sagengestalt Achilles zurückgeht. In der Volksmedizin wurde sie oft bei Wunden und Blutungen eingesetzt, wobei diese Anwendung nicht als wissenschaftlich belegt ist.
Sichere symbolische Anwendung
Die Bittere Schafgarbe wird in der Naturspiritualität als Pflanze der Heilung und Stärkung geschätzt. Sie kann in Räumen als Schutzpflanze oder in Ritualen als Symbol für Wundheilung und Schutz verwendet werden.
Giftigkeit und Sicherheitswarnungen
Die Bittere Schafgarbe kann bei Überdosierung allergische Reaktionen auslösen. Sie ist nicht für Schwangere geeignet und kann mit anderen Medikamenten interagieren. Haustiere sollten nicht mit der Pflanze in Berührung kommen.
Verwechslungsgefahren
Die Bittere Schafgarbe kann mit anderen Schafgarbenarten wie der Echten Schafgarbe (Achillea millefolium) verwechselt werden. Unterschiede liegen in der Blattform und Blütenstruktur.
Schutzstatus und nachhaltige Beschaffung
Die Bittere Schafgarbe ist in einigen Regionen aufgrund ihres begrenzten Verbreitungsgebiets als seltene Art geschützt. Nachhaltige Beschaffung erfolgt durch gezielte Anbau- und Schutzmaßnahmen.
Quellen
- https://www.gbif.org/species/116782092
- https://www.gbif.org/species/3120117
- https://www.gbif.org/species/101319438
- https://www.gbif.org/species/295083595
- https://www.gbif.org/species/116782063
- https://www.gbif.org/species/3119995
- https://doi.org/10.1007/978-3-642-64937-0_11
- https://doi.org/10.1007/978-3-540-71095-0_9148
- https://doi.org/10.1055/s-0033-1349767
- https://doi.org/10.1007/s00092-013-0290-1
Sicherheitshinweis Pflanzen. Verwechslungen mit giftigen Arten sind möglich und können lebensgefährlich sein. Sammle nichts, was du nicht sicher bestimmen kannst. Wir geben keine Einnahme-, Dosierungs- oder Zubereitungsempfehlungen. In Schwangerschaft und Stillzeit, bei Kindern, bei bestehenden Erkrankungen, bei Einnahme von Medikamenten sowie in Haushalten mit Haustieren gelten besondere Vorsichtsanforderungen. Auch Räucherrauch belastet die Atemwege.
Hinweis. Die hier beschriebenen spirituellen Deutungen sind Überlieferung und persönliche Praxis, keine medizinischen Aussagen. Spirituelle Praxis ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Bei körperlichen oder seelischen Beschwerden wende dich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder eine Psychotherapeutin.