| Wissenschaftlicher Name | Pimpinella anisum |
|---|---|
| Pflanzenfamilie | Doldenblütler (Apiaceae) |
| Synonyme | Süßdolde, Aniskerbel, Wilder Anis, Anisfrucht |
| Verwandte Pflanzen | Süßdolde (Myrrhis odorata), Dill (Anethum graveolens), Kümmel (Carum carvi) |
Botanische Beschreibung
Anis ist eine krautige Pflanze mit feinen, lanzettlichen Blättern und kleinen, weißlichen Blüten, die in doldenförmigen Trauben stehen. Die Früchte der Pflanze sind die sogenannten Anisfrüchte, kleine, ovale, duftende Samen, die als Gewürz und Heilpflanze verwendet werden.
Vorkommen
Anis ist ursprünglich im Mittelmeerraum heimisch und wird heute weltweit als Kulturpflanze angebaut. In Deutschland wächst er nicht wild, sondern wird in Gewächshäusern und auf Feldern kultiviert.
Historische und kulturelle Verwendung
Anis wurde bereits in der Antike als Gewürz und Heilpflanze geschätzt. In Deutschland war er 2014 die Heilpflanze des Jahres. Traditionell wird er in der Volksmedizin bei Verdauungsproblemen eingesetzt.
Folkloristische Zuordnungen
In der Volksmedizin wird Anis traditionell bei Verdauungsproblemen eingesetzt. Es gibt keine überlieferten folkloristischen Zuordnungen zu bestimmten Geistern, Mächten oder Ritualen.
Sichere symbolische Anwendung
Anisfrüchte werden in der Küche als Gewürz verwendet, z. B. in Backwaren oder zum Würzen von Suppen. Sie können auch in der Aromatherapie als Duftstoffe verwendet werden, z. B. in Diffusoren oder bei der Herstellung von Kerzen.
Giftigkeit und Sicherheitswarnungen
Anis ist in Maßen ungefährlich, aber in großen Mengen kann er giftig sein. Bei Schwangerschaft, Stillzeit oder bei Allergien gegen Anisfrüchte sollte er nicht eingenommen werden. Haustiere können ebenfalls unter Vergiftung leiden, wenn sie große Mengen Anis konsumieren.
Verwechslungsgefahren
Anis darf nicht mit der Süßdolde (Myrrhis odorata) verwechselt werden, die manchmal auch den Namen Aniskerbel oder Wilder Anis trägt.
Schutzstatus und nachhaltige Beschaffung
Anis ist nicht gefährdet und wird weltweit kultiviert. Für eine nachhaltige Beschaffung sollte auf fair gehandelte Produkte geachtet werden.
Quellen
Sicherheitshinweis Pflanzen. Verwechslungen mit giftigen Arten sind möglich und können lebensgefährlich sein. Sammle nichts, was du nicht sicher bestimmen kannst. Wir geben keine Einnahme-, Dosierungs- oder Zubereitungsempfehlungen. In Schwangerschaft und Stillzeit, bei Kindern, bei bestehenden Erkrankungen, bei Einnahme von Medikamenten sowie in Haushalten mit Haustieren gelten besondere Vorsichtsanforderungen. Auch Räucherrauch belastet die Atemwege.
Hinweis. Die hier beschriebenen spirituellen Deutungen sind Überlieferung und persönliche Praxis, keine medizinischen Aussagen. Spirituelle Praxis ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Bei körperlichen oder seelischen Beschwerden wende dich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder eine Psychotherapeutin.