| Mineralogische Bezeichnung | Falkenauge |
|---|---|
| Synonyme | Falkenauge |
| Chemische Zusammensetzung | SiO₂ |
| Farbe | dunkelblau, blaugrau, blaugrün |
| Mohshärte | 7 |
| Verwandte Minerale | Quarz, Achat, Katzenauge |
Entstehung und Fundorte
Entsteht durch Sedimentation in Gneis- und Schiefergesteinen, hauptsächlich in Brasilien, Indien, Nigeria und Tansania.
Erkennungsmerkmale
Mikrokristalline, faserige Struktur mit schichtweisen, parallelen Lagen. Zeigt oft einen seidigen Glanz (Chatoyance) durch Einlagerung von Krokydolith.
Fälschungen und Behandlungen
Kann mit dem Katzenauge verwechselt werden, da beide den Chatoyance-Effekt aufweisen.
Sachgerechte Pflege
Vorsicht bei feuchter Umgebung, da Falkenauge empfindlich gegenüber Wasser ist. Reinigung mit weichem Tuch und mildem Reiniger.
Risiken (Wasser, Salz, Sonne, Bestandteile)
Empfindlich gegenüber Wasser, Salz und Hitze. Keine giftigen Bestandteile, aber nicht für den täglichen Tragegebrauch geeignet.
Kulturelle und spirituelle Deutungen
Traditionell wird dem Falkenauge keine besondere spirituelle oder medizinische Bedeutung zugeschrieben.
Quellen
Sicherheitshinweis Mineralien. Manche Minerale enthalten gesundheitlich bedenkliche Bestandteile, sind wasserlöslich oder zersetzen sich bei Feuchtigkeit. Kristallwasser und Steinelixiere zum Trinken empfehlen wir ausdrücklich nicht. Beim Schleifen oder Bohren entsteht Staub, der nicht eingeatmet werden darf.
Hinweis. Die hier beschriebenen spirituellen Deutungen sind Überlieferung und persönliche Praxis, keine medizinischen Aussagen. Spirituelle Praxis ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Bei körperlichen oder seelischen Beschwerden wende dich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder eine Psychotherapeutin.