| Mineralogische Bezeichnung | Gips |
|---|---|
| Synonyme | Marienglas, Spiegelstein |
| Chemische Zusammensetzung | CaSO4·2 H2O |
| Farbe | Transparent bis durchsichtig, oft mit weißlichen oder farblosen Einschlüssen |
| Mohshärte | 2 |
| Verwandte Minerale | Gips, Alabaster, Selenit (Stoffgruppe) |
Entstehung und Fundorte
Entsteht in sedimentären Gesteinen, oft in Kalkstein- und Salzschichten, und wird in Regionen wie der Schweiz, Deutschland und der Türkei gefunden.
Erkennungsmerkmale
Klarer, durchsichtiger Kristall mit guter Spaltbarkeit, oft in Form von Blättchen oder Platten.
Fälschungen und Behandlungen
Künstlich hergestellte Gipsblättchen können als Fälschungen auftreten, da sie oft glatter und weniger natürliche Einschlüsse haben.
Sachgerechte Pflege
Vorsichtig behandeln, da der Gips leicht brüchig ist. Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung und feuchte Umgebungen, um Schäden zu vermeiden.
Risiken (Wasser, Salz, Sonne, Bestandteile)
Selenit ist nicht giftig, aber bei Berührung mit Wasser kann er sich aufweichen oder zerbrechen. Vermeiden Sie Salzwasser, da es die Struktur beeinträchtigen kann.
Kulturelle und spirituelle Deutungen
In einigen kulturellen und fiktiven Überlieferungen wird Selenit als Bewohner des Mondes bezeichnet, was auf fiktive oder traditionelle Darstellungen zurückgeht.
Quellen
Sicherheitshinweis Mineralien. Manche Minerale enthalten gesundheitlich bedenkliche Bestandteile, sind wasserlöslich oder zersetzen sich bei Feuchtigkeit. Kristallwasser und Steinelixiere zum Trinken empfehlen wir ausdrücklich nicht. Beim Schleifen oder Bohren entsteht Staub, der nicht eingeatmet werden darf.
Hinweis. Die hier beschriebenen spirituellen Deutungen sind Überlieferung und persönliche Praxis, keine medizinischen Aussagen. Spirituelle Praxis ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Bei körperlichen oder seelischen Beschwerden wende dich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder eine Psychotherapeutin.