Zum Inhalt springen
GrimoireRituale, Symbolik und spirituelle Praxis
Kräutereintrag

Beifuß

Der Gewöhnliche Beifuß (Artemisia vulgaris) ist eine Pflanze aus der Familie der Korbblütler.

Frische grüne Kräuter im Garten bei Tageslicht — Beitragsbild zu „Beifuß“
Sachangaben
Wissenschaftlicher NameArtemisia vulgaris
PflanzenfamilieAsteraceae
SynonymeMugwort, Gänsefuß, Fliegenkraut, Jungfernkraut, Weiberkraut, Sonnengürtel, Artemisia, Artemisia vulgaris
Verwandte PflanzenArtemisia annua, Artemisia absinthium, Artemisia campestris

Botanische Beschreibung

Der Gewöhnliche Beifuß (Artemisia vulgaris) ist eine krautige Pflanze aus der Gattung Artemisia in der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Er wächst bis zu 1,5 Meter hoch und besitzt lanzettförmige, lanzettlich-elliptische Blätter, die in einer doppelten, ungleichen, lanzettlichen, scharfen Zähne versehenen Sägeung unterteilt sind. Die Blüten sind gelblich und sitzen in lanzettförmigen, ungleichen, lanzettlich-elliptischen, scharfen Zähne versehenen Sägeungen.

Vorkommen

Der Gewöhnliche Beifuß kommt in Europa, Nordafrika und Westasien vor. Er wächst in trockenen, meist kalkhaltigen Böden, auf Wegen, an Wegrändern, in Wäldern, auf Weiden und in Gärten.

Historische und kulturelle Verwendung

Der Beifuß wurde bereits in der Antike und im Mittelalter in der Küche und in der Volksmedizin verwendet. In der traditionellen europäischen Küche wird er als Gewürz verwendet, insbesondere in der Herstellung von Beifußöl. In der Volksmedizin wird er traditionell als Schutzpflanze und zur Beruhigung genutzt, wobei diese Anwendungen nicht wissenschaftlich belegt sind.

Folkloristische Zuordnungen

In der Volksüberlieferung wird Beifuß traditionell als Schutzpflanze und zur Beruhigung genutzt. Er wird in bestimmten Traditionen als Schutz vor Fliegen und Ungeziefer angesehen, wobei diese Zuordnungen nicht wissenschaftlich belegt sind.

Sichere symbolische Anwendung

Beifuß wird in der Volkskultur traditionell als Schutzpflanze verwendet, beispielsweise in der Herstellung von Schutzamulett-Ölen oder in der Gestaltung von Schutzkreisen, wobei diese Praktiken nicht wissenschaftlich belegt sind.

Giftigkeit und Sicherheitswarnungen

Beifuß enthält in geringen Mengen Sesquiterpene, die bei manchen Menschen allergische Reaktionen auslösen können. Er sollte nicht in großer Menge eingenommen werden. Schwangere Frauen und Personen mit Lebererkrankungen sollten Beifuß meiden. Haustiere können bei Verzehr von Beifuß ebenfalls allergische Reaktionen oder Magen-Darm-Beschwerden entwickeln.

Verwechslungsgefahren

Beifuß kann mit anderen Artemisia-Arten wie dem Einjährigen Beifuß (Artemisia annua) oder mit der Winterkresse (Barbarea vulgaris) verwechselt werden. Eine genaue botanische Unterscheidung ist notwendig.

Schutzstatus und nachhaltige Beschaffung

Der Gewöhnliche Beifuß ist in der EU nicht unter Schutz gestellt. Er ist weit verbreitet und kann nachhaltig in der Natur oder in der Landwirtschaft gewonnen werden.

Quellen

Sicherheitshinweis Pflanzen. Verwechslungen mit giftigen Arten sind möglich und können lebensgefährlich sein. Sammle nichts, was du nicht sicher bestimmen kannst. Wir geben keine Einnahme-, Dosierungs- oder Zubereitungsempfehlungen. In Schwangerschaft und Stillzeit, bei Kindern, bei bestehenden Erkrankungen, bei Einnahme von Medikamenten sowie in Haushalten mit Haustieren gelten besondere Vorsichtsanforderungen. Auch Räucherrauch belastet die Atemwege.

Hinweis. Die hier beschriebenen spirituellen Deutungen sind Überlieferung und persönliche Praxis, keine medizinischen Aussagen. Spirituelle Praxis ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Bei körperlichen oder seelischen Beschwerden wende dich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder eine Psychotherapeutin.

Newsletter

Der Mondbrief

Zu jedem Neumond ein Brief: ein Ritual, eine Pflanze, ein Gedanke. Kein Werbelärm, keine Weitergabe deiner Adresse.

Platzhalter — der Versanddienst ist noch nicht angebunden. Es werden keine Daten übertragen.