| Mineralogische Bezeichnung | Rauchquarz |
|---|---|
| Synonyme | Rauchquarz, Quarz (rauchig, braun-graue Varietät), Morion |
| Chemische Zusammensetzung | SiO₂ |
| Farbe | Graubraun bis schwarz |
| Mohshärte | 7 |
| Verwandte Minerale | Quarz, Bergkristall, Morion |
Entstehung und Fundorte
Rauchquarz entsteht durch natürliche oder künstliche Gammastrahlenbestrahlung. Er kann auch durch elektrolytische Bestrahlung bei Temperaturen über 750 °C gefärbt werden. Fundorte sind weltweit, vor allem in Quarzvorkommen.
Erkennungsmerkmale
Durchsichtig bis durchscheinend, meist graubraun bis schwarz gefärbt. Gut ausgebildete Kristalle sind seltener als Bergkristalle, aber dennoch oft zu finden.
Fälschungen und Behandlungen
Mögliche Fälschungen oder Behandlungen durch künstliche Bestrahlung oder elektrolytische Färbung.
Sachgerechte Pflege
Sachgerechte Pflege umfasst das Vermeiden von hohen Temperaturen und starken chemischen Einflüssen. Rauchquarz sollte nicht mit Salz oder starken Reinigungsmitteln in Berührung kommen.
Risiken (Wasser, Salz, Sonne, Bestandteile)
Rauchquarz kann durch Wärme, Salz oder chemische Einflüsse beschädigt werden. Er enthält keine giftigen Bestandteile, aber bei falscher Pflege kann die Farbe verloren gehen.
Kulturelle und spirituelle Deutungen
In nicht-wissenschaftlichen Kontexten wird Rauchquarz traditionell als dekorativer und schmückender Edelstein verwendet. Er findet sich oft in Pyramiden, Obelisken, Statuen und kirchlichen Himmelsgewölben. Dem Stein wird eine heilende und kräftigende Wirkung auf Körper und Seele nachgesagt.
Quellen
- https://doi.org/10.1007/978-3-642-33335-4_201632
- https://doi.org/10.1007/978-3-642-33335-4_121051
- https://doi.org/10.1007/978-3-642-33335-4_42013
- https://doi.org/10.1007/bf02994800
- https://doi.org/10.1002/bbpc.19590630823
- https://doi.org/10.14271/dms-20769-de
- https://doi.org/10.14271/de05-g0388
- https://www.wikidata.org/wiki/Q429935
- https://de.wikipedia.org/wiki/Rauchquarz
- https://www.steine-und-minerale.de/magazin/spezialwissen/haeufigste-minerale-der-erde-219.html
Sicherheitshinweis Mineralien. Manche Minerale enthalten gesundheitlich bedenkliche Bestandteile, sind wasserlöslich oder zersetzen sich bei Feuchtigkeit. Kristallwasser und Steinelixiere zum Trinken empfehlen wir ausdrücklich nicht. Beim Schleifen oder Bohren entsteht Staub, der nicht eingeatmet werden darf.
Hinweis. Die hier beschriebenen spirituellen Deutungen sind Überlieferung und persönliche Praxis, keine medizinischen Aussagen. Spirituelle Praxis ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Bei körperlichen oder seelischen Beschwerden wende dich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder eine Psychotherapeutin.