| Mineralogische Bezeichnung | Chrysoberyll |
|---|---|
| Synonyme | Chrysoberyll, Cymophan, Alexandrit |
| Chemische Zusammensetzung | BeAl₂O₄ |
| Farbe | Spargel- und olivengrün, manchmal mit bläulichem Schein |
| Mohshärte | 8–9 |
| Verwandte Minerale | Beryll, Smaragd, Corundum |
Entstehung und Fundorte
Entsteht in hydrothermalen und metamorphen Umgebungen; Fundorte sind Brasilien, Ceylon, Pegu, die Vereinigten Staaten Nordamerikas und der Ural.
Erkennungsmerkmale
Kristallisiert in rhombischen Tafeln, glasglänzend, durchsichtig bis durchscheinend, oft trichroitisch, mit Mohshärte 8–9 und spezifischem Gewicht 3,6–3,8.
Fälschungen und Behandlungen
Mögliche Fälschungen oder Behandlungen sind nicht explizit genannt, aber aufgrund der Härte und der chemischen Zusammensetzung sind natürliche Verfälschungen selten.
Sachgerechte Pflege
Sachgerechte Pflege umfasst Schutz vor Schlägen und Verunreinigungen, da der Stein sehr hart, aber brüchig sein kann.
Risiken (Wasser, Salz, Sonne, Bestandteile)
Chrysoberyll ist nicht giftig, aber aufgrund seiner Härte und Brüchigkeit sollte er vor starken mechanischen Einflüssen geschützt werden. Wasser und Salz haben keine bekannten schädlichen Auswirkungen.
Kulturelle und spirituelle Deutungen
Traditionell wird Chrysoberyll in bestimmten Kulturen als Schmuckstein und in der Edelsteinkunde als wertvolles Mineral angesehen. Es gibt keine überlieferten spirituellen Deutungen, die explizit genannt werden können.
Quellen
- http://www.zeno.org/Pierer-1857/A/Chrysoberyll
- https://doi.org/10.1524/zkri.1926.63.1.122
- https://doi.org/10.1002/crat.19680030304
- https://doi.org/10.1524/zkri.1900.33.1.468
- https://doi.org/10.1007/bf02995381
- https://doi.org/10.1002/andp.18120410503
- https://doi.org/10.1007/978-3-642-33335-4_30217
- https://doi.org/10.1007/bf01475263
- https://doi.org/10.1515/9783112375761-022
- https://www.wikidata.org/wiki/Q422179
Sicherheitshinweis Mineralien. Manche Minerale enthalten gesundheitlich bedenkliche Bestandteile, sind wasserlöslich oder zersetzen sich bei Feuchtigkeit. Kristallwasser und Steinelixiere zum Trinken empfehlen wir ausdrücklich nicht. Beim Schleifen oder Bohren entsteht Staub, der nicht eingeatmet werden darf.
Hinweis. Die hier beschriebenen spirituellen Deutungen sind Überlieferung und persönliche Praxis, keine medizinischen Aussagen. Spirituelle Praxis ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Bei körperlichen oder seelischen Beschwerden wende dich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder eine Psychotherapeutin.