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| Wissenschaftlicher Name | Campomanesia lineatifolia |
|---|---|
| Pflanzenfamilie | Myrtaceae |
| Synonyme | Nag Champa, Champa, Champak, Golden Champa, Yellow Champa, Orange Champak, Fragrant Champak |
| Verwandte Pflanzen | Campomanesia xanthocarpa, Eugenia uniflora, Myrtus communis |
Botanische Beschreibung
Campomanesia lineatifolia ist ein immergrüner, buschiger Baum aus der Familie der Myrtengewächse. Er ist bekannt für seine stark duftenden Blüten, die oft mit süßem, blumigem und fruchtigem Aroma beschrieben werden. Die Pflanze enthält in ihren verschiedenen Teilen (Früchte, Blätter, Samen) eine Vielzahl von Volatilen, darunter Beta-Triketone und Champanone, die für das charakteristische Aroma verantwortlich sind.
Vorkommen
Die Pflanze ist ursprünglich aus Südostasien, insbesondere aus Vietnam, und wird heute in tropischen Regionen weltweit kultiviert. Sie wächst in feuchten, warmen Klimazonen und benötigt viel Sonne.
Historische und kulturelle Verwendung
Champa bezeichnet sowohl eine historische Ethnie in Südostasien als auch eine Pflanze, deren Aroma in der indischen Kultur und im Räucherwerk (Nag Champa) eine bedeutende Rolle spielt. In der indischen Tradition ist Nag Champa ein bekannter Duft, der in Räucherstäbchen verwendet wird. Historisch ist der Name Champa auch mit dem antiken Champa-Reich in Vietnam verbunden.
Folkloristische Zuordnungen
Nag Champa wird traditionell als eine Duftrichtung indischer Räucherstäbchen (Hindi agarbattī) beschrieben. Der Name Champa bezeichnet in der Überlieferung eine proto-malaiische Ethnie mit austronesischer Sprache und Übergang vom Hinduismus zum Islam.
Sichere symbolische Anwendung
Nag Champa wird in der indischen Kultur als symbolische Duftnote in Räucherstäbchen verwendet, die oft in spirituellen und rituellen Kontexten eingesetzt werden. Es wird jedoch nicht direkt eingenommen oder in anderen Formen wie Tee oder Tinktur verwendet.
Giftigkeit und Sicherheitswarnungen
Keine bekannten giftigen oder allergenen Eigenschaften. Es gibt keine Hinweise auf Wechselwirkungen mit Medikamenten oder Schädlichkeit für Haustiere. Allerdings sollte Räucherwerk nicht in großer Menge oder über einen längeren Zeitraum inhaliert werden.
Verwechslungsgefahren
Nag Champa kann mit anderen Räucherduften wie Sandelholz oder Myrrhe verwechselt werden, da sie ähnliche Aromen haben. Die Pflanze selbst kann mit anderen Myrtengewächsen wie Myrtus oder Eugenia verwechselt werden.
Schutzstatus und nachhaltige Beschaffung
Die Pflanze ist nicht unter Schutz, und die Beschaffung erfolgt in der Regel nachhaltig durch Kultivierung in tropischen Regionen.
Quellen
- https://doi.org/10.1021/jf052098c
- https://doi.org/10.3406/befeo.1933.4628
- https://doi.org/10.1016/j.phytochem.2005.05.025
- https://doi.org/10.1163/156853210x00117
- https://doi.org/10.1017/9781108680646.006
- https://doi.org/10.1093/gao/9781884446054.article.t015808
- https://doi.org/10.2139/ssrn.1317157
- https://doi.org/10.5040/9798216436119.ch-6
- https://www.wikidata.org/wiki/Q899767
- https://www.wikidata.org/wiki/Q216786
Sicherheitshinweis Pflanzen. Verwechslungen mit giftigen Arten sind möglich und können lebensgefährlich sein. Sammle nichts, was du nicht sicher bestimmen kannst. Wir geben keine Einnahme-, Dosierungs- oder Zubereitungsempfehlungen. In Schwangerschaft und Stillzeit, bei Kindern, bei bestehenden Erkrankungen, bei Einnahme von Medikamenten sowie in Haushalten mit Haustieren gelten besondere Vorsichtsanforderungen. Auch Räucherrauch belastet die Atemwege.
Hinweis. Die hier beschriebenen spirituellen Deutungen sind Überlieferung und persönliche Praxis, keine medizinischen Aussagen. Spirituelle Praxis ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Bei körperlichen oder seelischen Beschwerden wende dich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder eine Psychotherapeutin.