| Wissenschaftlicher Name | Taraxacum F. H. Wigg. / Leontodon hispidus L. |
|---|---|
| Pflanzenfamilie | Asteraceae |
| Synonyme | Gemeiner Löwenzahn, Kuhblume, Pusteblume, Lion's Tooth, Dandelion, Rough Hawkbit, Steifhaariger Löwenzahn, léontodon variable, Sommarfibbla, Stivhåret Borst |
| Verwandte Pflanzen | Leontodon, Taraxacum, Wegwarte, Disteln |
Botanische Beschreibung
Die Pflanze wächst als ausdauerndes Kraut mit einem dicken, knubbigen Wurzelstock. Die Blätter sind lanzettlich, mit gezähnten Rändern und sitzen in einer Rosette am Boden. Die Blüte besteht aus einem gelben Korbblütenstand, der sich in eine luftige, kugelige Pusteblume verwandelt, bestehend aus zahlreichen Schuppenblättern.
Vorkommen
Der Löwenzahn ist in Europa, Nordafrika und Asien weit verbreitet. Er wächst in Wiesen, auf Wegen, in Parks und an Waldrändern, oft in nährstoffreichen Böden.
Historische und kulturelle Verwendung
Der Löwenzahn wurde in der Volksmedizin traditionell zur Behandlung von Verdauungsproblemen genutzt. Er ist in verschiedenen kulturellen und botanischen Werken erwähnt, darunter in Arzneipflanzen-Merkblättern und botanischen Studien.
Folkloristische Zuordnungen
Traditionell wird der Löwenzahn in einigen Regionen als Pflanze mit heilenden Eigenschaften angesehen, jedoch ohne wissenschaftliche Bestätigung.
Sichere symbolische Anwendung
Der Löwenzahn wird in der Volkskultur oft als Symbol für Ausdauer und Stärke wahrgenommen, insbesondere aufgrund seiner Fähigkeit, sich in verschiedenen Umgebungen zu verbreiten.
Giftigkeit und Sicherheitswarnungen
Der Löwenzahn gilt als nicht giftig, aber bei Allergien auf Blütenstaub oder Blätter kann es zu Reaktionen kommen. Er ist für Haustiere in geringer Menge ungefährlich, aber in größeren Mengen kann er Magen-Darm-Beschwerden auslösen.
Verwechslungsgefahren
Der Löwenzahn kann mit anderen Pflanzen der Gattung Leontodon oder Taraxacum verwechselt werden, insbesondere aufgrund ähnlicher Blattformen und Blütenstruktur.
Schutzstatus und nachhaltige Beschaffung
Der Löwenzahn ist nicht geschützt und wird aufgrund seiner Verbreitung als nicht bedroht eingestuft. Er kann nachhaltig in der Natur gesammelt werden, da er sich schnell regeneriert.
Quellen
- https://www.gbif.org/species/116781759
- https://www.gbif.org/species/116782820
- https://www.gbif.org/species/100545262
- https://www.gbif.org/species/154812239
- https://webapp.senckenberg.de/bestikri/edit/7?conversationContext=1
- https://doi.org/10.1515/9783111529844-012
- https://doi.org/10.14271/dms-13548-de
- https://doi.org/10.1007/978-3-642-64937-0_8
- https://doi.org/10.1007/978-3-540-71095-0_6132
- https://doi.org/10.1007/978-3-662-50488-8_29
Sicherheitshinweis Pflanzen. Verwechslungen mit giftigen Arten sind möglich und können lebensgefährlich sein. Sammle nichts, was du nicht sicher bestimmen kannst. Wir geben keine Einnahme-, Dosierungs- oder Zubereitungsempfehlungen. In Schwangerschaft und Stillzeit, bei Kindern, bei bestehenden Erkrankungen, bei Einnahme von Medikamenten sowie in Haushalten mit Haustieren gelten besondere Vorsichtsanforderungen. Auch Räucherrauch belastet die Atemwege.
Hinweis. Die hier beschriebenen spirituellen Deutungen sind Überlieferung und persönliche Praxis, keine medizinischen Aussagen. Spirituelle Praxis ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Bei körperlichen oder seelischen Beschwerden wende dich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder eine Psychotherapeutin.