| Alternative Begriffe | Haute Magie, High Magic |
|---|---|
| Englisch | High Magic |
| Verwandte Begriffe | Ritualmagie, Zeremonialmagie, Magie |
Kurzdefinition
Hochmagie ist ein von Éliphas Lévi geprägter Begriff für eine Form der Ritualmagie, die im 19. Jahrhundert als moderne Zeremonialmagie praktiziert wurde. Sie wird in Lévís Werk 'Dogme et rituel de la haute magie' (1854/1856) beschrieben.
Historischer und kultureller Kontext
Der Begriff entstand im 19. Jahrhundert und bezeichnet eine geistig und rituell strukturierte Form der Magie. Er wird im englischen Sprachraum oft mit moderner Zeremonialmagie in Verbindung gebracht, wie sie im Golden Dawn oder bei Aleister Crowley praktiziert wird.
Traditionen und Deutungen
Hochmagie wird manchmal als intellektuelle Magie der Renaissance bezeichnet, etwa bei Marsilio Ficino oder Agrippa von Nettesheim, im Gegensatz zur Volksmagie. Im englischen Sprachraum wird sie oft synonym mit moderner Zeremonialmagie verwendet.
Heutige Verwendung
Heute wird Hochmagie in spirituellen und okkulten Traditionen als eine geistig tiefgründige Form der Ritualmagie verstanden, die oft mit dem Werk Éliphas Lévís und der Zeremonialmagie des Golden Dawn in Verbindung gebracht wird.
Quellen
Hinweis. Die hier beschriebenen spirituellen Deutungen sind Überlieferung und persönliche Praxis, keine medizinischen Aussagen. Spirituelle Praxis ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Bei körperlichen oder seelischen Beschwerden wende dich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder eine Psychotherapeutin.