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| Wissenschaftlicher Name | Tolubalsam |
|---|---|
| Pflanzenfamilie | nicht zugeordnet |
| Synonyme | Tolubalsam |
| Verwandte Pflanzen | Perubalsam, Balsam von Myroxylon |
Botanische Beschreibung
Tolubalsam ist ein pflanzliches Sekret, das aus dem Balsambaum (Myroxylon balsamum var. balsamum) gewonnen wird. Es handelt sich um ein harzartiges, flüssiges oder halbfestes Material, das aus den Rissen der Bäume austritt.
Vorkommen
Tolubalsam wird traditionell in Regionen Südamerikas gewonnen, insbesondere in der Nähe der Stadt Tolú im heutigen Kolumbien. Der Balsambaum wächst in tropischen Wäldern.
Historische und kulturelle Verwendung
Tolubalsam wurde bereits im 19. Jahrhundert chemisch untersucht. Henri Étienne Sainte-Claire Deville isolierte 1841 Toluol aus Tolubalsam. In der Folgezeit wurden zahlreiche chemische Analysen durchgeführt, etwa zur Isolierung von epimerischen 1(5),6-Guaiadienen.
Folkloristische Zuordnungen
Tolubalsam ist traditionell als das Sekret des Balsambaums bekannt. Der Name stammt von einem präkolumbianischen Volk, das die Gegend um Santiago de Tolú besiedelte.
Sichere symbolische Anwendung
Tolubalsam wird in der Naturspiritualität nicht direkt symbolisch angewendet, da es sich um ein chemisch analysiertes Räucherwerk handelt.
Giftigkeit und Sicherheitswarnungen
Tolubalsam enthält chemische Verbindungen, die bei unsachgemäßer Anwendung gesundheitsschädlich sein können. Es sollte nicht in großer Menge eingeatmet oder berührt werden. Bei Schwangerschaft, Allergien oder bei Haustieren nicht verwendet werden.
Verwechslungsgefahren
Tolubalsam kann mit anderen Balsamen oder Harzen verwechselt werden, insbesondere mit dem Balsam von Myroxylon peruiferum (Perubalsam).
Schutzstatus und nachhaltige Beschaffung
Der Balsambaum wird nicht als bedroht gelistet, aber die nachhaltige Beschaffung von Tolubalsam ist wichtig, um die Wildsammlung zu regulieren.
Quellen
- https://doi.org/10.1002/hlca.19870700619
- https://doi.org/10.1002/ardp.18942320709
- https://doi.org/10.1002/jlac.18420440341
- https://doi.org/10.1002/prac.18470410153
- https://doi.org/10.1007/978-3-540-71095-0_10589
- https://doi.org/10.1002/ardp.18471020224
- https://doi.org/10.1002/jlac.18480640356
- https://doi.org/10.1002/ardp.18752060134
- https://www.wikidata.org/wiki/Q312710
- https://openlibrary.org/works/OL39382876W
Sicherheitshinweis Pflanzen. Verwechslungen mit giftigen Arten sind möglich und können lebensgefährlich sein. Sammle nichts, was du nicht sicher bestimmen kannst. Wir geben keine Einnahme-, Dosierungs- oder Zubereitungsempfehlungen. In Schwangerschaft und Stillzeit, bei Kindern, bei bestehenden Erkrankungen, bei Einnahme von Medikamenten sowie in Haushalten mit Haustieren gelten besondere Vorsichtsanforderungen. Auch Räucherrauch belastet die Atemwege.
Hinweis. Die hier beschriebenen spirituellen Deutungen sind Überlieferung und persönliche Praxis, keine medizinischen Aussagen. Spirituelle Praxis ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Bei körperlichen oder seelischen Beschwerden wende dich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder eine Psychotherapeutin.