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| Wissenschaftlicher Name | Myroxylon balsamum var. pereirae |
|---|---|
| Pflanzenfamilie | Leguminosae (Schmetterlingsblütengewächse) |
| Synonyme | Perubalsam, Balsam von Peru, Peru-Balsam |
| Verwandte Pflanzen | Myroxylon balsamum var. balsamum, Myroxylon peruviense |
Botanische Beschreibung
Der Perubalsam wird aus dem Harz des Balsambaums (Myroxylon balsamum var. pereirae) gewonnen. Es handelt sich um ein komplexes Gemisch aus über 250 verschiedenen Inhaltsstoffen, das in der Regel stark aromatisch und brennend riecht.
Vorkommen
Der Balsambaum wächst ursprünglich in Mittelamerika, heute wird er in tropischen Regionen wie Brasilien, Kolumbien und Costa Rica kultiviert. Der Perubalsam wird industriell gewonnen und in der Kosmetik, Parfümerie und Medizin verwendet.
Historische und kulturelle Verwendung
Der Name Perubalsam stammt aus der Zeit der spanischen Kolonialherrschaft, als Mittelamerika zum Vizekönigreich Peru gehörte. Historisch wurde Perubalsam in der Dermatologie und Zahnmedizin eingesetzt, z. B. bei der Behandlung von Tuberculose. In der Volksmedizin und traditionellen Heilkunde wurde er zur Behandlung von Entzündungen und Wunden verwendet.
Folkloristische Zuordnungen
Traditionell wird Perubalsam in der Dermatologie und Zahnmedizin eingesetzt. In der Volksmedizin wird er zur Behandlung von Entzündungen und Wunden verwendet.
Sichere symbolische Anwendung
Perubalsam wird in der Naturspiritualität nicht als symbolische Praxis verwendet, da er keine kulturelle oder spirituelle Bedeutung außerhalb der medizinischen und industriellen Anwendung hat.
Giftigkeit und Sicherheitswarnungen
Perubalsam kann bei manchen Menschen zu Kontaktallergien führen und steht in mehreren Ländern bereits auf dem dritten Platz der Kontaktallergenen. Er kann bei Hautkontakt, Einatmung oder oraler Aufnahme schädlich sein. Schwangerschaft, Stillzeit und Verwendung bei Kindern oder Haustieren sollten vermieden werden. Rauchbelastung kann durch Inhaltsstoffe beeinflusst werden.
Verwechslungsgefahren
Perubalsam kann mit anderen Balsamen wie dem Zimtbalsam oder dem Benzoe verwechselt werden, da sie ähnliche Geruchseigenschaften haben.
Schutzstatus und nachhaltige Beschaffung
Der Balsambaum wird nicht als geschützte Art eingestuft, aber die nachhaltige Beschaffung von Perubalsam sollte auf verantwortungsvolle Quellen geprüft werden.
Quellen
- https://doi.org/10.1055/s-2001-13108
- https://doi.org/10.1002/cber.186900201209
- https://doi.org/10.1002/jlac.18691520202
- https://doi.org/10.1002/ardp.19052430212
- https://doi.org/10.1159/000254193
- https://doi.org/10.1007/978-3-540-71095-0_7836
- https://doi.org/10.1002/ardp.18240090172
- https://doi.org/10.1002/jlac.18390300309
- https://doi.org/10.1002/jlac.18380270309
- https://www.wikidata.org/wiki/Q120424
Sicherheitshinweis Pflanzen. Verwechslungen mit giftigen Arten sind möglich und können lebensgefährlich sein. Sammle nichts, was du nicht sicher bestimmen kannst. Wir geben keine Einnahme-, Dosierungs- oder Zubereitungsempfehlungen. In Schwangerschaft und Stillzeit, bei Kindern, bei bestehenden Erkrankungen, bei Einnahme von Medikamenten sowie in Haushalten mit Haustieren gelten besondere Vorsichtsanforderungen. Auch Räucherrauch belastet die Atemwege.
Hinweis. Die hier beschriebenen spirituellen Deutungen sind Überlieferung und persönliche Praxis, keine medizinischen Aussagen. Spirituelle Praxis ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Bei körperlichen oder seelischen Beschwerden wende dich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder eine Psychotherapeutin.